Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine von J.H. Schultz um 1924 entwickelte Methode der Selbstentspannung ("auto"="selbst", "genos"="entstehend").

Das Autogene Training ist ein wirkungsvolles, leicht zu erlernendes Entspannungsverfahren. In aufeinander aufbauenden Übungsschritten erlernen die Teilnehmer(innen) sich selbst (autogen) in einen Zustand der körperlichen und seelischen Tiefenentspannungen zu begeben.

In diesem autosuggestiven Zustand kommt es zu einer Umschaltung des Organismus, der spürbar wird in der Entspannung der Muskulatur (Schwere), der Erweiterung der Blutgefäße (Erwärmung) sowie zu einer Umstellung des vegetativen Nervensystems.Die lokal begrenzte Entspannung führt eine allgemein vegetative Entspannung herbei, die sich in Ruhe und Gelassenheit auswirkt.

Das Autogene Training in der Beschreibung von J.H. Schultz besteht in der Grundstufe aus sechs Übungen. Jede dieser Übungen bezieht sich auf ein bestimmtes Organ, bzw. auf bestimmte Körperregionen des Menschen.

  • Ruhetönung: 'Ich bin ganz ruhig'
  • Schwereübung: 'Arm ganz schwer'
  • Wärmeübung: 'Arm ganz warm'
  • Atemübung: 'Atmung ruhig und gleichmäßig'
  • Herzübung: 'Herz schlägt ruhig und gleichmäßig'
  • Leibübung: 'Sonnengeflecht strömend warm'
  • Kopfübung: 'Kopf/Stirn angenehm kühl'

Ein Kurs bietet die Möglichkeit, A.T. unter fachlich qualifizierter Anleitung zu erlernen und auf individuelle Bedürfnisse anzupassen. Das AT ist eine große Hilfe u.a. bei Stress, Prüfungsangst, Herz- Kreislaufproblemen oder Schlafstörungen. Im Kurs lernen die Teilnehmer das AT selbst im Alltag durchzuführen und somit Stresssituationen besser zu bewältigen.

Aktuelle Termine hierzu finden sie im Kalender

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Entspannen.